Und was mache ich jetzt…?

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„Tue das was du liebst und liebe das was du tust.“

….und was ist, wenn das nicht mehr der Fall ist?
Was ist, wenn etwas, was dir unglaublich viel Freude gemacht hat, keine Freude mehr bereitet?
Schon seid einiger Zeit habe ich ja mein Nähtief und letzte Woche habe ich gedacht ich kann es nochmal rausreissen und wieder meinen Weg zurückfinden, aber dem ist nicht so.
Nähen war immer meine Therapie….
2020 so hab ich das eigentlich nicht geplant.
Vor drei Wochen habe ich einen Stein ins Rollen gebracht, der sehr viel verändern wird und das war so absolut nicht gewollt.
Bei uns ist es immer turbulent, wir sind bunt und laut und sehr verrückt, das waren wir immer und werden es auch immer sein.
Trotzdem muss ich nun einige Dinge ändern und neu überdenken.
Der Preis dafür ist halt, dass ich nicht mehr die Muse habe zu nähen und zu bloggen, auch wenn ich es sehr gerne machen würde.
Es geht einfach nicht.
Erst habe ich ja noch gedacht, ich könnte mich selber etwas „verarschen“ und in meine alte vertraute Routine zurück finden, aber der Plan ging nicht auf.
Satz mit x das war wohl nix.
Ich muss mir jetzt die Zeit nehmen, viele Dinge zu klären, mit mir ins Reine zu kommen um auch für meine kleine, verrückte Familie da sein zu können und das heisst eben auch, das ich akzeptieren muss, dass ich eben nicht nähen kann und das ist okay so.
Family First!
Das war mir immer sehr wichtig und das muss es auch so sein.
Aber ich darf mich dabei auch nicht selber verlieren und das ist etwas passiert.
Jetzt muss ich alles neu ordnen, mich von Dingen trennen die mir nicht gut tun.
Und nein, vom Nähen und Bloggen werde ich mich nicht trennen, aber das muss ich jetzt ne Pause machen und ich weiss leider nicht wie lange.
Das wird hart für mich, immerhin blogge ich nun schon seit 8 Jahren, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Und was mache ich jetzt…?
Alles hat sich irgendwie verschoben und ich hasse es, wenn ich nicht alles in der Hand habe und nicht alle in meinem Umfeld glücklich sind. Natürlich gehört das zum Leben dazu, aber manchmal ist das schwer.
Wenn man sich aber so sehr Mühe gibt, dass alle anderen glücklich sind und man sich dabei selber vergisst, seine Bedürfnisse und Wünsche, kommt das lange Zeit nicht gut.
Mama, Ehefrau, Freundin und irgendwo dazwischen bin ich…
Dieses Thema hab ich schon mal hier auf meinem Blog behandelt, fast 5 Jahre ist das her und ja, jetzt hat es mich nochmal gefangen, aber anders.
Aber nun werde ich euch trotzdem noch etwas genähtes zeigen können.
Ich musste mir nochmal ein Katja Shirt nähen, weil ich diesen Schnitt einfach so gern habe.
Und ich musste nochmal einen Frottee Patch Frenchie von WunderPop vernähen, ach wie ich sie liebe. Eigentlich war der ja für meine Tochter verplant, da ich ja letztes Jahr schon einen an meiner Jeans Jacke für mich vernäht hatte.
Aber ja ich musste ihn für mich nehmen. Was bin ich nur für eine böse Mama 😀

Mein Lieben ich werden sich jetzt erstmal schweren Herzen eine Zeit lang von euch verabschieden und ja, mein Herz blutet sehr…
Aber das ist okay und komme zurück und dann werde ich euch wieder ehrliche und authentische Auszüge aus meinem bunten Leben geben und euch viele genähte Sachen zeigen.
Fühlt euch liebevoll umarmt, eure Susanne!
Schnitt: Katja Shirt
Stoff: aus meinem Fundus
Frottee Patch Frenchie von WunderPop
Verlinkt bei: Handmade on ThuesdayTheCreativeLoversCreadienstagDienstagDings

2 Kommentare

  • Mo

    Guten Morgen Susanne,
    Ich wünsche Dir, daß du wieder deine innere Ruhe findest. Nimm dir die Zeit.
    Ich habe deinen Blog gerne gelesen: so offen geschrieben, die tollen Fotos und allen voran die vielen Inspirationen!
    Alles Gute!

    Antworte
  • Katrin

    Liebe Susanne, das tut mir leid, dass du im Moment mit so einer Lebenslage zu kämpfen hast. Aber manchmal muss man Prioritäten setzen und das ist auch gut so. Bei mir war es ähnlich und am Ende musste ich mich zwischen zwei Hobbys entscheiden, um nicht ganz auf der Strecke zu bleiben. Bei mir hat der Laufsport gewonnen. Genäht wird nun nur noch, wenn mir wirklich danach ist. Und das ist ausreichend. Gebloggt wird auch nur dann, wenn es die Zeit wirklich erlaubt. Und auch das ist gut so.

    Ich wünsche dir eine gute Zeit in deiner Ruhephase und hoffe, du bist bald schon zurück, zumindest ab und an mit einem Post.

    LG Katrin

    Antworte

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