Meine Jeans Jacke

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Letzte Woche bei meinem Beitrag zum Blåkopia habe ich ja schon angetönt, das ich ein ganz tolles Nähweekend hatte und da meine neues Lieblingprojekt genäht habe, meine Jeans Jacke.
Relativ spontan habt mich die liebe Michaela von Stjärnmönster eingeladen mitzukommen und weil ich tatsächlich noch nie auf einem Nähweekend war, sagte ich sofort zu.
Seid letztes Jahr Weihnachten, habe ich nicht wirklich Zeit für mich gehabt und da kam diese Einladung gerade rechtzeitig.
Zusammen mit 13 anderen nähfreudigen Frauen eine Wochenende in den Bergen zu verbring und ohne schlechtes Gewissen zu nähen, was will man mehr?

Für mich war das ganze Wochenende auch etwas tricky, da ich ja noch nie ein an so einem teile genommen habe. Ich wusste z.B. gar nicht genau, was ich nähen und was ich mitnehmen soll, bzw. wieviele Nähmaschinen ich mitnehmen musste 😀Meine erste Baustelle war mein Nähprojekt:
Ich weiss gar nicht wie ich darauf gekommen bin, aber plötzlich wusste ich was ich nähen wollte und zwar eine Jeans Jacke.
Also habe ich mich dann auf die Suche nach einen passenden Schnitt gemacht. Eigentlich kaufe ich ja keine Schnittmuster mehr, weil ich bin unglaublich paranoid bin, das ich mir dann unbewusst Ideen abschaue. Aber da es schnell gehen musste und ich gerade schon zwei Schnitte mache, hatte ich nicht die Muse noch einen Dritten zu erstellen.
Zur Auswahl standen schlussendlich nur zwei Schnittmuster und zwar eine Jeans Jacke von Burda und eine Jeans Jacke von Makerist. Das besondere bei dem Schnitt von Makerist war, das es ihn mit eine Video Anleitung gab und weil ich noch nie so genäht hatte, habe ich mich für diesen Schnitt entschieden. In 11 Videos, die teilweise über eine Stunde lang sind, wird alles ausführlich erklärt. Am Ende muss man sich 04:04:43 Stunden Material anschauen.
Ich muss sagen ich bin geteilter Meinung, was solche Videoanleitungen angeht. Wenn man sowas noch nie genäht hat ist das wirklich super, aber wenn man schon Näherfahrung mitbringen kann das auch etwas mühsam sein. Mann muss sich nämlich alles anschauen, weil wenn man mal vorspult, kann es sein, das man essentiell wichtig Sachen überspringt, das ist mir einige mal passiert.
Die Anleitung war im Grosse und Ganzen okay. Es gab ein paar Nähschritte, welche ich zwar komplett anders gelernt habe, aber am Ende zählt das Ergebnis und das ist wirklich toll.
Das Einzigste was mich wirklich richtig fest genervt hat, ist, das sie in den Video nie die Stellen an welchen später die Knöpfe oder die Knopflöcher kommen mit Vlies verstärkt hat. Ich habe das natürlich gemacht, weil ich weiss wie schlimm das ist, wenn Knöpfe rausreissen oder ähnliches.
Was ich auch etwas vermisst habe, waren die Designbeispiel.
Ihr wisst ja ich trage nich gerne Figurbetont und an Hand eines (!!!) Beispiels fand ich das einschätzen etwas schwierig. Nach der Masstabelle wäre ich eine gut 40 gewesen und darum habe ich mich für die 42 entschieden und damit bin ich gut gefahren.
Die Ärmel habe ich um gut 3cm verlängert und die Jacke unten am Saum einmal 4cm.
Ich finde den Schnitt so ziemlich cool und es passt super ein Hoodie drunter.
Natürlich habe ich die Jacke wieder mit Javel gebleicht. Dieses Mal war ich aber ganz vorsichtig, den ich wollte noch mehr so ein Debakel haben, wie bei meiner letzten Jeans. Natürlich habe ich zuvor wieder alle Materialien getestet.
Beim Frenchie war klar, das der kein Javel vertragen würde.
Die Sache mit dem Textband war besonders heikel, diese musste ja schon vor dem Bleichen an den Ärmel.  Aber ich hatte Glück, dass das Textband gar nicht auf das Javel reagiert hat.
Diese Mals bin ich auch ganz begeistert von dem Ergebnis, es ist genau so geworden wie ich das wollte.Könnt ihr euch noch an die Metal Jacken von früher erinnern, die mit den ganzen Band Patch drauf wie Metallica, Korn und Slipknot, das hier ist jetzt sie „softe“ Version mit einem süssen Franchie, viel Love und eine menge yay yay yay 😀

Sie hat mich schon einige nerven gekostet, aber das war es mir wert. Drei Tage habe ich ganz fleissig genäht und ja ich war weiss Gott nicht so produktiv wie die anderen Mädels. Ich habe nur zwei Teile geschafft.
An diesem Wochenende sind unglaublich viel tollen genähte Teile entstanden, wirklich traumhaft.
Ausserdem durfte ich unglaublich toll Frauen kennen. Er war so tiefenentspannt und ganz ander als jetzt z.b. das Lillestoffestival.
Und es wurde genäht, von morgens früh bis spät in die Nacht.
Gewohnt haben wir übrigens in dem Seminarhotel Lihn mit Blick auf den Walensee. Das Wetter war ein Traum und wir hatten eine unglaublicher Bergpanorama.
Hier folgen noch ein paar Bilder von meinem tollen Wochenende in den Bergen.
Ein Grossteil der Bilder wurde mir von der lieben Michaela von zur verfügung gestellt.

Schnitt: Jeans Jacke von Makerist
Stoff: elastischer Jeans vom Färbiladen Safenwil
Frottee Patch Love vom Färbiladen Safenwil
Frottee Patch Frenchie von WunderPop
Textband von WunderPop
Jeans Knöpfe von Prym
Verlinkt bei: CreadienstagHandmade on ThuesdayDienstagDingsTheCreativeLovers

2 Kommentare

  • Kati

    Soooo schön Dein Blogbeitrag. Es wär wirklich sehr entspannt 😌

    Antworte
  • ELFi

    Servus Susanne!
    Man sieht dir an, wie groß die Freude an der Jeansjacke ist und ich kann das total verstehen. Da ist dir ein Lieblingsstück gelungen und ich freue mich, dass du es beim Dings vom Dienstag zeigst. Ich wünsch dir einen schönen Tag und schick dir liebe Grüße!
    ELFi

    Antworte

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