Kindheit…

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Zur Zeit bei uns zu Hause der Wurm drinnen, irgendwie ist die Grosse im Zwei-Wochen-Takt krank. Angefangen hat es mit einer schweren Blasenentzündung, welch auf die Niere ging über hohes Fieber und jetzt ist sie fleissig am brechen. Ich sehe meine kInder überhaupt nicht gerne krank, aber welche Mama tut das schon?
Was mich unglaublich beeindruck, wie hat sie im nehmen ist. Ich habe manchmal das Gefühl sie hält deutlich mehr aus als mich mit meinen fast 31 Jahren.
Kinder sind ein Wunder, das habe ich in den letzte Jahren gemerkt und gesunde Kinder so wie so.
 Ich habe ja schon hier ab und an geschrieben, das es nicht immer ganz einfach ist mit meinen Kinderlein, ja manchmal ist es wirklich mühsam. Gerade dann wenn die Grosse zu eine Dramaqueen und Diva und der kleine Man zu einem Zerstörermutiert, puhh das geht ganz schon an die Substanz. Oft bin ich mit meinem Latein am Ende und weiss einfach nicht was ich machen soll und verstehe meine Kinder nicht.
Und dann liegen sie in meinem Arm, erschöpft von dem Fieber und dann merke ich wieder, wie klein sie doch sie und wie sehr sie kämpfen.
Manchmal denke ich, es ist nicht umbedingt leicht in diese Zeit rein geboren zu werde. Alles geht so schnell. Dinge kommen, und so schnell wie sie gekommen sie so schnell sind sie auch wieder vorbei. Das muss sehr anstrengend für so kleine Wesen sein. Immer ist alles in Bewegung und die Zeit galoppiert nur so an einem vorbei.
Ich habe das Gefühl heute müsse Kinder viel flexibler sein als vor einigen Jahren.

Darum ist es mir auch so unglaublich wichtig, das meine Kinder so viel wie möglich in der Natur verbringen.

„In einer breit angelegten Kinderbefragung (9-14 Jahre, N=2400, LBS 2005) wird deutlich, welche Wirkungen die Kinder selbst ihren Naturerfahrungen zuschreiben. Zunächst ist bemerkenswert, dass für die meisten Kinder Natur und Umwelt der wichtigste positive Aspekt in ihrer Wohnumgebung ist. Bei den selbst empfundenen Wirkungen von Naturerfahrungen stehen Spaß (80%), Wohlfühlen (77%) und Entspannung (76%) deutlich an erster Stelle. Immerhin 70% der Kinder meinen, in der Natur so sein zu können, wie sie sind. Selten (10%) haben die Kinder Angst in der Natur.“

Quelle: Bundesamt für Naturschutz: Naturschutz & Gesundheit
Ich merke selber immer wider, das wenn ich einen anstrengenden, stressigen Tag hatte und ich dann meine lange Runde im Wald mit dem Hundetier mache, ich mich meisten viel besser fühle
Geerdigt irgendwie.
Das ist auch etwas, was ich immer wider bei meiner Arbeit als Waldspielgruppenleiterin merke, wie gut die Natur den Kinder tut und wie wunderbar sie sich darin zurecht finden.
Wir bieten den Kinder sehr wenig Spielzeuge im Wald, es gibt nur Eimer und Schaufel. Aber die Kinder haben eine wunderbare Phantasie. In Nullkommanichts wir aus einem Stein ein Tasse und aus einem Holzstück eine Betonpumpe.In der heutigen Zeit wird den Kinder unglaublich viel vorgegeben, alles ist geplant und verplant und man fördert wo man nur kann.
Versteht mich nicht falsch, Förderung ist sehr wichtig, aber alles halt in Massen, die Kindheit ist so schnell vorbei.
Ich war schon recht baff, als meine Grosse nach dem ersten Halbjahr Kindergarten mit einer Art Zeugnis nachhause gekommen ist.
WTF, echt jetzt?
Solche Zeugnis habe ich erst in der Schule bekommen und ich bin eigentlich ganz gut Gross geworden.
Es wird schon sehr viel gewertet und bewertet heutzutage und manchmal setzt das die Mütter untereinander auch unter druck, man vergleicht ja auch immer die Kinder miteinander, auch wenn man das nicht will, aber das passiert einfach. Und dann können solche Sachen einen schon unter druck setzen.
Mir persönlich ist es wichtig, das meine Kinder Kinder sein dürfen und ganz viele eigene Erfahrungen sammeln dürfen. Sie sollen hinfallen und selber wieder aufstehen könne, ihre klein Erfolge haben, aber in ihren eigene Tempo.
Natürlich darf man auch da nicht alles verallgemeinern, jedes Kind hat andere Bedürfnisse und das darf man auch nicht vergessen. Auch wenn meine Kinder gerne in der Natur sin und gerne viel selber machen, heisst das noch lange nicht, dass das für alle Kinder gilt.
Ich merke das ja auch immer wider bei meinen zwei Kids, sie sind sich ähnlich, aber doch so verschieden.

Ich hoffe meine Kinder können ihre Kindheit geniessen. ich konnte ja nicht schnell genug „erwachsen“ werde und jetzt da ich es bin, wünschte ich mir oft, ich dürfte wieder ein Kind sein…Aber jetzt hoffe ich erst mal, das die Grosse wieder richtig gesund wird, ich habe ja das Gefühl sie macht gerade wieder einen Wachstumsschub durch und ist deshalb so anfällig.

Natürlich habe ich heute auch etwas genähtes für euch hier auf meinem Blöggchen. BEei uns ist das Wetter ja unglaublich prächtig, das die grosse wieder viel am Kleider tragen ist und da viele Sachen aus dem letzten Sommer schon wieder knapp werden, kann ich sie wider viel benähen, im Gegensatz zu mir. Ich bin sooooo gut ausgestattet, ich habe schon ein richtig schlechtes Gewissen für mich zu nähen. ich sollte endlich meinen Second Hand Gruppe im Facebook fertig machen und mich von alten Sachen trennen.
Genäht habe ich für sie eine Mini Fagurlind aus dem wundervollen Stoff zarter Flieder von Alles für Selbermacher. ich merke immer wider, das mir so florale Stoffe unglaublich gut gefallen, das war früher nämlich gar nicht so. Mein Grosse kann ja wirklich jeden Stoff tragen, für mich wär der nämlich nichts.

So nun verabschiede ich mich auch schon wieder. In den letzten Tagen ist viel liegen geblieben und das muss nun abgearbeitet werden.
Schnitt: Mini Fagurlind
Stoff: Bouquet of Flowers Zarte Flieder von Alles für Selbermacher
Verlinkt bei: CreadienstagHandmade on ThuesdayKiddikramDienstagDings, Made4GirlsBio-Stoffe

Ein Kommentar

  • Nähnardini

    Hey, das sind tolle Gedanken und ich finde es gut, dass du sie aufgeschrieben hast!
    Mir als Lehrerin in der Grundschule geht es ganz ähnlich. Zum einen möchte man die Kinder Kinder sein lassen. Selbst lernen, ausprobieren, staunen lassen,… zum anderen weiß ich, wie es an der weiterführenden Schule für sie weiter gehen wird. Da braucht es schon Disziplin und Selbstmanagement um weiter zu kommen und deshalb ist es auch wichtig die Kinder in gewisse Strukturen zu bringen. Der Spagat, den ich dadurch täglich absolviere ist wirklich nicht einfach! Und seit ich selbst Mutter bin fällt mir verstäkt auf, dass schon die kleinen Kinder total verplant sind/werden und ständig bewertet werden. Deshalb wünsche ich mir insgeheim für meine Tochte mehr Bullerbü im Leben 😉
    Liebe Grüße, Nadine

    Antworte

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