Heilfasten

So hier kommt nun mein Bericht zum meine Woche Heillfasten.
Auf Facebook hatte ich ja schon letzte Woche erzählt, das ich eine Woche Heilfasten werde.
Auf meinem Blog hatte ich das schon ein paar Mal geschrieben , dass nach meinem drei Bandscheibenvorfällen bin ich immer wider richtig krank und habe mysteriöse Ausschläge und Unverträglichkeiten bekommen und ganz ehrlich, es nervt. Z.B. habe ich plötzlich einen Ausschlag von meinem Ehering bekommen, nach sechs Jahren tragen.
Ich weiss gar nicht wie oft ich in der letzten Zeit beim Hausarzt war und man hat nie was genaues gefunden. Mein ganzes Immunsystem spinnt einfach völlig
Ich hasse es mittlerweile zu Arzt zu gehen.
Früher habe ich immer 1-2 mal im Jahr gefastet. Jetzt ist es schon über drei Jahre her, seid ich das letze Mal gefastet habe.
Jetzt endlich habe ich wieder die Möglichkeit bekommen mit Kind und Kegel in die Berge zu Verwandten zu fahren.
Mit Kinder alleine zu fast, finde ich sehr schwierig. Wenn dann alle essen und die Mama nicht, darum habe ich dieses Projekt nie zu Hause gestartet.

Ich faste nach dem Buch Wie neugeboren durch Fasten von Dr. Med. Hellmut Lützner. Frag mich bitte nich wie ich auf das Buch gekommen bin, aber ich besitze es schon seid Jahre.
Letzte Woche am Freitag Abend bin ich dann in den Bergen angekommen.
Normal stellt man sich ja bis zu einer Woche auf das Fasten ein, aber so ganz richtig hat das nicht geklappt. Ich hab aber versucht richtig viel zu trinken und leichte kost zu essen. Am Freitag gab es dann nur Salat und Äpfel.

1.Tag
Dann kam mein erster Fastentag und ich war gespannt wie es läuft.Du fängst ja am Morgen mit Glaubersalz an und ich hatte extrem Angst, das ich das nicht trinken konnte, aber mit einem Schuss Zitrone ging das wunderbar. Danach gab es Tee und literweise Wasser und nach einer Stunde musste ich schon aufs WC rennen. das ist der unangenehme Teil vom Fasten 😀
Die Kinder waren in der Zeit draussen bei den Gitzi und ich hab versuch viel in der Sonne zu sein, da mir doch recht kalt war.
Zum Mitttag gab es eine Gemüsesuppe und Tee und ich bin danach ins Bett und habe mir ein paar Folgen The Walking Dead angeschaut. Mir war einfach schrecklich kalt und das trotz Pulli, Wollesocken und einen riesen Schal.
Abend gab es dann Tee mit  1/2 TL Honig, das Highlight des Tages 😀
Leider bin ich viel zu spät ins Bett, das war dann nicht so klug.
Wie war das mit dem Hunger?
Hunger hatte ich nicht wirklich gross. Einmal so um 17:00 Uhr hat dann schon etwas Hunger, aber der verflog recht schnell:
Was ich gerne gemacht habe, war an Dingen zu riechen, vor allem, weil ich schon nach denn paar stunden fasten viel besser gerochen habe.
Am Abend hatte ich etwas mit Kopfschmerzen zu kämpfen.

2.Tag
Dadurch, dass ich am Samstag so spät ins Bett bin, eigentlich war es schon Sonntag (ich musst mal wieder etwas stricken und das hat nicht so geklappt wie ich wollte), bin ich am nächsten Morgen nicht gut aus dem Bett gekommen und hatte wirklich Durst. Viel Wasser trinken ist wirklich das A und O beim Fasten.
Zum Frühstuck gab es Tee, danach trank ich wieder viel Wasser. Zum Mitttag gab es Tomatensuppe und Tee. Danach musste ich duschen, ich hatte voll das Gefühl ich stinke und dann fühlte ich mich wie neugeboren. Anschlissend sind die Kinder und meiner Gastgeber an den Bach und ich war eine gute Runde laufen. Das hat echt gut getan. Ich habe dann meine Mütze für den Mini Men weiter gestrickt.
Wir waren dann draussen bis so um 18:00Uhr. Zum Abend gab es wieder Tee mit  1/2 TL Honig.
Witzigerweise war mir den Tagsüber nich so kalt wie am Tag zuvor.Wie war das mit dem Hunger?
Hunger hatte ich wieder nicht wirklich, nur machmal etwas „gluscht“. Ich habe aber noch besser gerochen wie am Tag zuvor.
Ausserdem bin ich früher ins Bett.

3.Tag
Am Morgen wäre ich eigentlich ganz gut aus dem Bett gekommen, nur mein Rücken hat mir ein Strich durch die Rechnung gemacht, ich konnte mich kaum bewegen. Ich habe die Matratze da einfach nicht vertragen und mir mussten sie wechseln.
Am Tag 3 gab es auch wieder Glaubersalz und davor Tee zu Frühstück und da meine Rücken so Probleme machte, hatte ich wirklich mühe auf`s WC zu gehen.
Schlussendlich sass ich nur im Schaukelstuhl und habe eine weiter Mütze gestrickt.
Zu Mittag gab es wieder Tomatensuppe, die liebe ich einfach über alles und Tee.
Heute war mir wieder mehr kalt darum mochte ich nicht raus an den Bach.
Die liebe Keddy hat mir dann auch noch meinen Rücken Massiert und geschröpft, das hat wirklich unglaublich gut getan.
Den Rest des Tages habe ich dann nur noch gestrickt.
Am Abend gab es Fruchtsaft und Wasser.
Am Abend habe ich mir Manchester by the Sea angeschaut, oh man musste ich heulen, der Film ist wirklich schrecklich traurig, aber auch gut.Wie war das mit dem Hunger?
Es ist wieder sehr gut gelaufen, bis ich am Abend das Rührei gesehen hatte, die liebe ich ja über alle, aber nach einmal riechen hatte ich mich wieder im Griff 😀

4.Tag
Erstaunlich gut bin an meinem vierten Tag aus dem Bett gekommen. Am Morgen habe ich auch noch einen neuen Blogeintrag online gestellt. Endlich wieder nähen, ja das war schon ein Highlight letzte Woche.
Zum Frühstuck gab es eine Tee mit 1/2 TL Honig und natürlich Wasser. Den Morgen  bzw. Vormittag habe ich eher etwas rum geammelt und viel mit den Kindern gespielt.
Für das Mittagessen hatte ich mir dann eine Suppe aus Rüeblie und Pastinaken gemacht. Bis jetzt habe ich immer fertige Brühen gegessen, aber da solle seine selbstgemachte her. Natürlich aber ich nur den abgesiebten Teil essen können. Der Rest wurde dann später püriert und die Kinder haben ihn bekommen.
Mein Mann hat uns dann einen Überraschungsbesuch abgestattet, das echt eine grosse Freude für alle war.
Nach dem Essen bin ich noch etwas laufen gewesen
Danach habe ich mich ans Filzen gemacht, ich wollte endlich das Mobile für das Schlafzimmer machen. Zwischenzeitig gab es Wasser und Tee. Später bin in noch etwas Velo gefahren. Bewegung ist sehr wichtig für’s Fasten.
Zum Abend gab es wieder Brühe und Tee, Es war mir auch wieder mehr kalt, so das ich am Abend noch ein Bad nehmen musste
Wie war das mit dem Hunger?
Auch an diesem Tag ging es wunderbar ohne essen

5. und letzter Tag
Am Morgen gab es Eine Buttermilch und Tee. 
An diesem Tag ging es wieder Richtung Heimat und um ehrlich zu sein war ich etwas nervös, ob alles gut klappen würde. Darum hatte ich auch das letzte Mal Glaubersalz einnehmen für den Nachmittag geplant.
Nachdem wir kurz alles ins Auto geräumt hatten, sind wir auch schon los. Wir machen einen kurzen Stop in Solothurn bei Stoffartig, da ich unbedingt neues Stoff für meine neues eBook brauchte. Wind sind dann noch schon über den Markt gelaufen und die Kinder haben etwas gegessen und ich hatte mein Wasser.
Zu Hause angekommen sind die kleinen dann ins Bett und für mich gab es erstmal Tee und das letzte Mal Glaubersalz. Am späteren Nachmittag sind wir dann für das Abendessen einkaufen gewesen, das ging wirklich sehr gut.
Dann habe ich für die ganze Meute gekocht, Hühnchen mit einer Rahmsosse und Teigwaren auch das ging ohne Probleme und für mich gab es Tomatensaft und Wasser.

Wie war das mit dem Hunger?
An dem Tag hatte ich absolut keine Problem mit Hunger, aber ich habe einfach gerne an Sachen gerochen.

1. Fastenbrechen oder auch nicht….
Dann kam auch schon der Fastenbrechen Tag. Da habe ich mich am morgen nicht ganz an das buch gehalten. Zum Frühstück gab es Buttermilch mit etwas O-Saft, Leinsamen und Zimt. Das war echt super lecker und anschliessend Tee und Wasser.
Dann hatte ich Besuch und die Zeit verflog nur so.
Zum Mittag hätte ich mir eigentlich so eine Kartoffel, Rüeblie Suppe kochen sollen, aber ich hatte absolut keinen Appetit!!! Ich hatte mich ja eigentlich etwas auf’s Fastenbrechen gefreut und dann das. Schlussendlich habe ich mir einen Tomatensaft gemacht und später Tee mit etwas Honig.
Am Abend lud uns meine Schwiegereltern zum grillen ein, da hatte ich das erste mal richtig Hunger, als ich die feinen Garnelen auf dem Grill sah. Ich selber habe aber nur Wasser und Buttermilch getrunken.

Wie war das mit dem Hunger?
Wie gesagt so richtig wollte ich nicht essen mir fehlte einfach die Lust.

2. Fastenbrechen
Zum Frühstück gab es Buttermilch mit etwas O-Saft, Leinsamen und Zimt. Das war echt super lecker und anschliessend Tee und Wasser. Zum Mittag wollte ich mir dann endlich die Suppe machen aber mir war einfach nicht danach und es gab weiter Tee und Wasser.
Den Tag durch habe ich nicht viel gemacht ausser wieder gefilzt und viel mit den Kindern gespielt
Am Abend habe ich dann endlich eine Suppe gemacht, eine Rüebliesuppe, schrecklich salzig ist dieses geworden. Ich merke ganz deutlich, das mein Geschmack viel feiner geworden ist, das ist wirklich spannend.
Den Rest des Tages gab es wieder Tee mit Honig.

***

Fazit:
Fasten ist einfacher als man denkt und gut machbar. Am besten macht man es aber in den Ferien, man braucht schon viel Ruhe und Zeit. Wenn man Kinder hat sollte man auch jeden Fall den Partner oder eine zweite Person im Haus habe. Man ist einfach müder und nicht ganz so geduldig. Ich hatte keine Probleme ihnen bei essen zuzusehen und dabei nur Wasser, Tee oder Brühe zu trinken.
Ich bin auch sehr erstaunend, wie einfach es mir gefallen ist für andere zu kochen.

Was mich wirklich erstand hat, das ich so viel mühe mit dem Fastenbrechen hatte. Ich werde noch zwei Tage dran gehängt, weil ich so Mühe hatte mit dem Essen habe und ich will meinen Magen wirklich Zeit geben.

Gewicht:
Ich habe mich bewusst dafür entschieden, mich werde vor und nach dem Fasten zu wiegen, mir ging es nicht um Gewichtsverlust, sonder um die Entgiftung. Ich wiege mich allgemein nicht mehr wirklich. Ich weiss, das ich seid meinem Bandscheibenvorfall gut 15kg zugenommen hab und ja es nervt mich schon, aber ich will dem Ganzen auch nicht so viel Raum geben und ganz so schlimm ist es ja nicht.

Ernährung:
Um wirklich fit zu bleiben muss ich wieder mehr darauf achten was ich esse. Im letzten 3/4 Jahre habe ich wirklich viel Schrott gegessen und ich vertage das einfach nicht mehr.
Eigentlich weiss ich das ja, aber ich liebe Kinderschoggi und dem habe ich mich viel zu oft hingegeben. Auch habe ich nicht wirklich ausgewogen gegessen. Und es muss allgemein deutlich weniger Zucker geben.
Ausserdem muss ich viel mehr trinke. Ein alt bekanntes Problem, aber nun werde ich wieder mehr darauf achten.
Ich bin wirklich glücklich darüber das meine Glasflasche von Soul Bottles nun ein treuer Begleiter geworden ist.

Verlinkt bei: Freutag

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