Mein Mann hat es nicht so mit Fotos. So ist es nicht leicht ihn mit oder auch ohne Kinder oder mir vor die Kamera zu bekommen. Mir sind Bilder wiederum sehr wichtig. Ich mag das, dass «Gross werden» in Bilder festzuhalten, man vergisst ja genug.
Bald steht bei uns zu Hause eine grosse Veränderung an und ich habe mir dafür etwas vorgenommen, ich möchten nämlich für mein Nähzimmer von uns allen ein Portrait zeichnen und wenn die Bilder richtig gut werden kommen sie ins Wohnzimmer.
Also habe ich meine alten Acrylfarben, welche ich schon für meine «Diplomarbeit» genutzt habe ausgesucht. Voller Euphorie habe ich mit Zeichnen angefangen um dann zu merken, dass fast alle Farben vertrocknet waren und überhaupt nicht mehr brauchbar waren. Für ein paar Minuten hat es mir wieder «abgelöscht» und ich hab mir überlegt, ob ich das Projekt wieder verwerfen soll. Nun ist es aber so, das ich zu Zeit ein Nähtief habe und etwas gefrustet bin und ich muss was kreatives machen sonst platzt mein Kopf.
Also habe ich die Kinder eingepackt und bin mit ihnen zum «Boesner» gefahren. Ihr könnt mir glauben, in dem Laden kann ich nicht viel mehr «amoklaufen», was einkaufen betrifft, als in jeden Stoffladen, der ist echt ein Paradies für Künstlerbedarf.
Aber bei dem Gesicht sieht es dann schon ganz anders aus.
Ich hatte natürlich das Bild auf meinem Desktop geöffnet und ich hatte es mir drucken lassen. Mein Drucker ist übrigens kaputt, ein weiterer Grund für mein Nähtief.Als nächste muss nun meine Grosse herhalten. Mir tut das wirklich gut, wieder zu zeichnen, ich muss das echt öfters machen. Ausserdem ist es eine willkommene Abwechslung zum nähen.






