Mit diesem Beitrag möchte ich an meinen Beitrag von letzter Woche anknüpfen(HIER). Wieder geht es um Fotografie und das Rumhüpfen vor der Kamera 😀
Früher hat mein Fotografie-Dozent immer gesagt, wenn wir ein Model vor der Kamere haben, welches unentspannt ist und so nicht locker vor der Kamera sein kann, dass wir ihr eben zwei Gläser Schampus geben sollen.
Eigentlich ist das schon ne wahre Sache, zwei Gläser von dem Prickel- Wasser machen schon locker. Dumm nur, dass die meisten Blogger auch noch Mama sind und einen richtigen Beruf haben. Und wir leider nicht andauernd ein «Damerüschlie» (Schwips) haben können.
Wie ich es schon bei meinem letzen Beitrag erwähnt habe, das A und O bei Fotografie ist, dass man sich Zeit nehmen muss, am besten viel Zeit. Und das Fotomodel muss Spass daran haben, sonst kann man es gleich vergessen.
Und ratet mal, wer bei seinem Shooting keine Zeit hatte, ja ich. Drum konnte ich den Beitrag nicht ganz so machen, wie ursprünglich geplant.
Schlussendlich nehme ich sie dann wieder zusammen und schmeisse mich in Pose.Ich hab für mich selber gemerkt, dass ich es nicht mag, wen ich in die Kamera lache, irgendwie sieht es nicht authentisch aus und künstlich. Oft mag ich lieber einen schrägen Blick nach unten oder oben, vorbei an der Kamera und dem Fotografen.
Auch habe ich für mich gemerkt, dass Bilder von mir, auf welchen ich sitzend von der Seite fotografiert werde, doch eher unvorteilhaft sind. Ich mag meine Oberschenkel so nicht.
Jetzt fasst sich sicher der eine oder andere an den Kopf und fragt sich, wo zur Hölle ist da das Problem, die Olle hat doch ein gutes Figürchen.
Ja, eigentlich schon, und das nach zwei Kindern, trotzdem kämpfe ich wie jede Frau mit meinen Problemzonen.
Und so ist es nicht verwunderlich, dass, wenn dann alle Stricke reissen, ich meine Cäpie trage 😀
Ich liebe Kopfbedeckungen jeder Art und ich trage zu 95% immer eine, schon alleine weil ich immer so schnell nen Sonnenbrand bekomme oder nen Hitzschlag.
Und wenn es ganz schlimm sein sollte und ich mich absolut nicht wohl fühle, lass ich auch meine Sonnenbrille beim Fotografieren an. Min. 3 Stück hab ich sowieso immer in meiner Handtasche und zwei im Auto. Mich sieht man selten ohne. Aber das kommt auch nicht irgendwoher, ich vertrag das Sonnenlicht einfach nicht so gut und seh› dann recht schnell schlecht.
Jetzt werde ich euch noch versuch etwas über die Körperhaltung zu erzählen.
Auch ein kleiner Trick, um schlanker zu wirken und eleganter dazustehen ist, wenn ihr gerade steht, das eine Knie etwas einzukicken. Aber weil wir eben etwas unter Zeitdruck waren und ich an jenem Tag schon etwas Rückenprobleme hatte, habe ich nicht alle Bilder so machen können wie ich wollte. Heute bin ich dann auch diese nette Beitrag zum posen von «jolie» gestossen (HIER).
Ich zeige ja bei diesem Beitrag meine Webwaren-Version von dem muckelie Top, wie ich es letzte Woche schon angekündigt hatte(HIER).
Ausserdem ist mir erst später eingefallen, das ich ja den Blindstich-Sohle für den Blindsaum oder das Kanten absteppen hätte nehmen sollen. Mit diesem wurden dann die Nähte 1a <3
Hier seht ihr nochmal, wie ich die Bilder bearbeite.
Besonders gross ist der Unterschied nicht, aber alles ist etwas weicher als zuvor.
Ich hoffe, ihr hattet etwas Spass beim lesen.Auch glaub das wichtigste bei dem ganzen Fotografieren ist, dass man sich selber nicht allzu ernst nimmt und Spass dabei hat.

