Wir dürfen nicht wegschauen!
Eigentlich hatte ich ja heute nen
Ich hab ja recht lange überlegt, ob ich auch mein Senf zu der Flüchtlings Thematik, von denen ihr ja in den Medien viel gehört und gelesen habt, geben soll.

Und ja ich muss!

Ich weiss es brodelt da drüben und Deutschland und ich weiss es ist in der Schweiz auch nicht all zuviel besser, darum möchte ich euch heute etwas über die Angst erzählen. Die Angst das eigene Hab und Gut zu verlieren und die Angst vor dem Krieg und dem Tod.

2010 hatte mein Mann und ich die wundervolle Chance einen Road Trip durch Nordamerika zu machen, mit einem schnucklige alten Chevi g 20 81′ Jahrgang. Wir durfte so wie sehen und erleben und diese Zeit will ich nicht missen. Doch es gab auch schwierige Situationen. Ich denke das krasseste, was wir erlebt hatten, war als wir vor einem Tornato evakuiert wurden.

Ich weiss noch genau, als wir auf dem Campingplatz in und gemütlich mit Kochen anfingen. Uns war die spezielle Wolken und Wind Situation am Himmel schon aufgefallen und wir hatte mit einem starken Gewitter gerechten. Plötzlich ging eine megaaa laute Sirene los und ein Auto kam angerast.
Es hiess nur:
„Hurry up, go go go a Tornado ist comming“ Innerhalb von 1 Minute mussten wir alles zusammen packen und dem Auto folgen und in Sekunden kippte das Wetter und luftete wie verrückt. Wir wurden dann in ein „Safe Houes“ gebracht und musste dort warten. Ich hatte so Angst all meine Sachen zu verlieren. Mein ganze Leben war in diesem Camper der vor der Tür stand. 5 Stunden musste wir warten bis wir wieder raus durften, wir hatte Glück gehabt. 5km weiter hatte es die Leute erwisch, der 3 Tornados hatten alles platt gemacht.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie krass das sein muss von heut auf morgen alles zu verlieren.
Die zweite Geschichte geht um Angst um sein eigenes Leben.
Im Sommer 2012, ich war ca. im 6 Monate schwanger reiste ich mit meiner Mutter nach „Sam el Shake“ in Ägypten. Meine Mutter hatte mich zu diesem Urlaub in einem Touristenhochburg am Meer verdonnert, damit ich etwas zu ruhe kam.
Wir waren nicht all zu weit weg von Israel und darum beschlossen wir noch eine „kleine“ Ausflug nach Jerusalem zum machen, was schon seid langen ein Traum von mir war. Zu diesem Zeitpunkt war die politische Situation in Ägypten schon rech angespannt, was uns dummen Touristen gar nicht so bewusst gewesen war. Blauäugig fuhren wir mit eine Reisegesellschaft vom unserem Hotel aus organisiert mit dem Buse zum toten Meer und nach Jerusalem.
Kaum hatten wir „Sam el Shake“ verlassen ändert sich alle. Überall waren Wachposten vom Militär die uns kontrollierten. Wir wurden angehalten nicht zu sprechen und den Militär Leuten nicht in die Augen zu schauen, sonst würde es Probleme geben. Andauern sind einige von denen ausgerastet und sie haben sich gestritten, ob der Bus nun durch dien „Grenzposten“ fahren durfte oder nicht und alles war so unberechenbar. Ich hatte so Angst und fast nur geheult. Acht Stunden ging diese fahrt und ich war so überglücklich, als wir durch den Zoll von Israel fuhren und im Fernsehen MTV lief.
Ich glaube drei Wochen später, brach in Ägypten das Chaos aus.
Und nun lebe ich hier in in der Schweiz und mir geht es gut, eigentlich richtig gut. Ich habe täglich frisches Wasser, kann immer Essen kaufen, hab Internet und meine Nähmaschinen.
Natürlich ist mir bewusst, das es auch in Deutschland und Schweiz bitter arme Menschen gibt, das ist leider die Wahrheit Und ich weiss auch, das gerade im Sozialen an vielen Stellen viel zu viel gespart wird, aber wir müssen keine Todesangst haben und alles zurück lassen und fliehen.
Wünschen wir uns nicht auch, falls es mal hier einen Krieg gibt oder einfach ein ganz fürchterliche politische Situation gibt, das uns andere Länder uns helfen und uns aufnehmen?
Ist die Nächstenliebe nicht das was an erster Stelle stehen sollte.
Klar schwarze Schafe die das Ganze ausnutzen wird es immer geben, aber die muss man nicht zwangsläufig bei den Flüchtlingen und Ausländern suchen, davon gibt es in unseren Reihen genug.
Wir dürfen nicht wegschauen, wir müssen helfen den Flüchtlingen und auch den Bedürftigen hier.
 

 Und wir müssen auch nicht Berge versetzt, kleine Dinge helfen auch und ihr könnt entscheiden, wie viel ihr geben könnt und wollt und genau das ist richtig!—

Ein Kommentar

  • Irina Brandenberg

    SUSAN, DU HAST DAS HERZ AM RECHTEM PLATZ UND DIE ALL SCHREKLICHE SITUATIONEN AUS DEINEM EIGENEM LEBEN HABEN DICH EXTREM STARK GEMACHT, ICH DANKE DIR FÜR DEIN BERICHT, LESE DICH UNHEMLICH GERN

    UND JA, MAN SOLL DRINGEND HELFEN

    Antworte

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